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Keine Schachtellösungen: Marika Leonhardt legt ihren Fokus auf die gesamten Geschäftsprozesse

28-Jährige wechselte vom Raiffeisen Waren GmbH Agrar-Standort in Straußfurt in „eine andere Welt“ – zur  Anwendungsberatung bei der IT-Unternehmenstochter, der quindata GmbH.

Für Marika Leonhardt gibt es keine Insellösungen und kein Spartendenken. Ihr Blick geht viel weiter, der Fokus liegt auf der Gesamtheit der Prozesse. „Wir müssen mehr über den Tellerrand schauen – also Abwicklungsstrategien für alle Sparten entwickeln“, so die Anwendungsberaterin mit einer von Pragmatismus geprägten Persönlichkeit.

Marika Leonhardt musste sich diesen Überblick jedoch erst erarbeiten – durch ein Bachelor-Studium „Business Administration“ an der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM), welches sie neben ihrem Hauptjob absolvierte. Ihr Abschlusszeugnis wurde ihr jetzt in Kassel feierlich überreicht. „Das war ein wirklich schöner Moment und die Belohnung für mehrere Jahre intensives Lernen“, zeigt sich die junge Frau erfreut.

Dass die Entscheidung für das duale Studium der richtige Schritt für die gebürtigere Thüringerin war, ist für sie unbestritten. Während der verkürzten Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der Raiffeisen Waren GmbH am Standort in Straußfurt lernte Marika Leonhardt zunächst die Grundlagen der kaufmännischen Praxis. „Die Ausbildung ist eine sehr solide Basis für alle künftigen Tätigkeiten gewesen“, erinnert sich Leonhardt.

Nach der Ausbildung 2008 wechselte die damals 21-Jährige zur IT-Tochter quindata GmbH nach Kassel. Zunächst im Bereich des internen Support, kurze Zeit später in die Anwendungsbetreuung von SAP und dessen Subsysteme. „Mit dem Wechsel nach Nordhessen haben sich meine Arbeitsinhalte vollständig verändert“, erinnert sich Marika Leonhardt. Von nun an ging es nicht mehr um sparteninterne Prozesse, sondern Lösungen für das gesamte Unternehmen.

Das umfassende Verstehen der gesamten Geschäftsprozesse wurde dann insbesondere durch das Studium geschult. Voraussetzung war die Zusatzqualifikation einer Projektmanagement-Ökonomin. Nach dieser zweijährigen Weiterbildung startete das Studium im Jahr 2013. Fortan standen zwei bis vier Mal je Woche Themen wie Marketing, Vertrieb, Management, Betriebliches Rechnungswesen und Human Resources auf dem Stundenplan.

Nachdem Marika Leonhardt ihr Bachelor-Zeugnis in den Händen halten kann, überwiegt bei ihr die Freude. „Natürlich waren es interessante Inhalte – ein Studium parallel zum Beruf erforderte jedoch Disziplin und eine gute Organisation. Ohne die Unterstützung des Unternehmens wäre das kaum möglich gewesen“, so die Absolventin. „Aber nach fast fünf Jahren Doppelbelastung freue ich mich sehr darauf, die themen- und spartenübergreifenden Blickwinkel durch die verschiedenen Kundenprojekte zu erweitern.“